TSV Doppeleiche Jagel e.V.

 

Jagel - Auf Sizilien mit Vulkananblick

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Auf Sizilien mit Vulkananblick

Jagel - Auf Sizilien mit Vulkananblick

JAGEL.
Eine kleine Wandergruppe des TSV Doppeleiche Jagel flog nach Sizilien und wohnte im Hotel Olympo in Letajanni, in der Nähe von Taormina. Schon dreizehn Jahre lang unternimmt diese Gruppe Flugreisen in die verschiedensten Länder um andere Kulturen zu sehen und zu erleben.

Sizilien ist mit 25.709 Quadratkilometern die größte Insel des Mittelmeeres und zugleich Italiens flächengrößte Region. 5 Millionen Einwohner leben unterschiedlich verteilt auf der Insel. Durch die Straße von Messina ist Sizilien vom italienischen Festland getrennt.

Bei durchwachsenem Schleswig-Holstein-Wetter ließ man sich mit dem Reisedienst Bölck zum Flughafen kutschieren, bestieg in Hamburg den Flieger und mit Zwischenstation in Köln war man bereits um die Mittagszeit in Catania. Mit wohliger Wärme um 20 Grad „plus“ begrüßte der deutschsprachige Reiseführer „Salvatore“ die Gruppe. Majestätisch erhob sich der Ätna, der größte aktive Vulkan Europas vor unseren Augen.

Etwa eine Stunde dauerte die Fahrt zum Hotel und aus verschiedenen Blickwinkeln faszinierte der riesige Berg die Mitreisenden. Auf höchster Berg-Kuppe in Letajanni liegt das Hotel und ist über eine Serpentinen – Strecke oder über Fahrstuhl und Kabinenbahn erreichbar.

Es wurden die Zimmer mit Meerblick bezogen und man war von der schönen Aussicht und dem Treiben in der weit unten liegenden Stadt beeindruckt. An den Folgetagen wurden dann Besichtigungen durchgeführt. So ging es nach Messina, der Provinzhauptstadt und gleichzeitig drittgrößten Stadt Siziliens zwischen dem Meer und den Peloritani Bergen gelegen. Durch die Nähe zum italienischen Auf Sizilien mit Vulkananblick Festland wird sie auch „das Tor Siziliens“ genannt.

Sie wurde mehrmals von Erdbeben betroffen und wurde nach 1908 vollständig neu um den Hafen herum und längs der Südküste aufgebaut. Es folgte eine Fahrt nach Catania mit seinem alten Hafen, der Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert, dem Elefantenbrunnen auf der Pizza Duomo und der Sant` Agata Barock-Kirche.

Die Weiterfahrt führte nach Syracus zur archäologischen Zone mit dem griechischen Theater, den Latomien, dem Ohr d e s D i o n y s o s , dem Opferaltar Hierons und des römischen Amphitheaters. Mit einem Bummel durch die Altstadt auf der Ortigia Halbinsel gelangte man über die Hafenpromenade zum Dom, der Arethusa-Quelle und zum Apollon Tempel.

Am nächsten Tag führte uns der Reiseführer nach Piazza Armerina zu den Ruinen der spätantiken Villa des Casale, die in der ganzen Welt durch ihre herrlichen Bodenmosaike berühmt ist. Die Vielfalt der Themen und der Farben der Mosaike sind ein seltenes, wertvolles künstlerisches Dokument aus römischer Zeit.

Der Nachmittag war der mittelalterlichen Stadt Enna, der über 900 Meter hochgelegenen Provinzhauptstadt mit seinem sehenswerten Dom gewidmet.

Ein Ausflug nach Taormina darf nicht fehlen. Der weltberühmte Ort besticht vor allem durch seine schöne, panoramische Lage auf einer Bergterrasse des Monte Tauro. In etwa 200 Meter Höhe über dem Meer und mit Ausblick auf den Ätna liegt das griechisch–römische Theater aus dem 2. Jahrhundert vor Christi, ein beeindruckendes Monument der Zeitgeschichte.

Schließlich ging es dann zum Ätna, dem 3.323 Meter höchsten Bergmassivs Siziliens, das unter einer gewaltigen Schneeglocke verborgen lag. Bis auf eine Höhe von 2000 Metern fuhr man mit dem Bus. Danach konnte mit einer Gondel noch auf 2500 Meter zur Vulkanstation La Montagnola gefahren werden. Eine weitere Fahrt mit einem speziellen Geländewagen und Bergführer bis auf 3000 Meter Höhe (der höchsten Stelle die besichtigt werden kann) war wegen der Schneemassen leider nicht möglich. Auf dem Schnee konnte man die gelbliche Einfärbung der Sandstürme der Sahara sehen.

Ein breiter Streifen des östlichen Bergmassivs war von der Asche eingeschwärzt, die drei Tage vor unserer Ankunft aus dem Vulkan in 7000 Meter Höhe geschleudert worden war. Schließlich führte uns der Weg von der hohen Aussicht in die Alcantara – Schlucht, in das naturschöne Tal um den Alcantara-Fluß. Die „Gola d`Alcantara“ ist ein bis zu 20 Meter tiefer Einschnitt, den sich der Fluß über Jahrmillionen durch Vulkangestein gegraben hat.

An einem freien Tag wurde aufgearbeitet , man ging shoppen oder genoss das warme sonnige Wetter, jeder nach seinem Mögen. Der Rückflug erfolgte über Zürich. Eine außergewöhnlich schöne Reise fand ihren Abschluß in Hamburg und dort erwartete uns wieder das „gewöhnliche Schleswig-Holstein-Wetter“. ew